Wie kontrollieren Produktionslinien für Tierfutterpellets die Ernährung und den Geschmack von Katzen- und Hundefutter?
November 27, 2025
Der Einfluss der Temperatur auf die Ernährung von Tiernahrung konzentriert sich auf hitzeempfindliche Komponenten. Inhaltsstoffe wie Taurin, Vitamin C und Probiotika, die Katzen- und Hundefutter zugesetzt werden, sind äußerst temperaturempfindlich. Taurin, ein wesentlicher Bestandteil für die Sehentwicklung von Katzen, unterliegt oberhalb von 130 °C einem erheblichen Abbau, mit einer Verlustrate von über 30 %. Probiotika werden oberhalb von 100 °C vollständig inaktiviert und verlieren ihre Funktion bei der Regulierung der Darmflora. Daher muss die Temperatur von Extrusionsmaschinen für Tiernahrung streng auf 105–120 °C kontrolliert werden. Dieses Sortiment gewährleistet eine Stärkeverkleisterung von 70–80 %, was die Formbarkeit und Verdaulichkeit des Futters gewährleistet und gleichzeitig die Beibehaltung hitzeempfindlicher Nährstoffe maximiert.
Die Kontrolle von Schmackhaftigkeit und Geschmack ist ein weiterer zentraler Aspekt der Temperaturkontrolle. Katzen bevorzugen eine glatte Textur ihres Futters, daher sollte die Extrusionstemperatur zwischen 105 und 115 °C liegen, um eine gleichmäßige Wabenstruktur innerhalb der Pellets zu erzeugen, was zu einer weichen Textur führt und den Geschmack der Fleischzutaten verstärkt, während gleichzeitig ein verbrannter Geschmack durch hohe Temperaturen verhindert wird. Hunde bevorzugen eine leicht zähe Konsistenz, daher kann die Temperatur auf 115–120 °C erhöht werden, um eine dichtere Pelletstruktur mit einer kontrollierten Härte zwischen 20–25 N zu erzeugen. Dies erleichtert das Kauen und Reinigen der Zähne, ohne zu hart zu sein und das Zahnfleisch zu schädigen. Wenn die Temperatur zu hoch ist, schmeckt das Futter verbrannt und bitter, sodass Katzen und Hunde die Nahrungsaufnahme verweigern. Ist die Temperatur zu niedrig, wird das Essen trocken und geschmacklos, was ebenfalls den Appetit beeinträchtigt.
Bei Spezialfutter für Haustiere ist die Temperaturkontrolle sogar noch wichtiger. Für leicht verdauliches Futter für ältere Katzen und Hunde wird die Temperatur auf 105–110 °C geregelt, um die Futterhärte zu reduzieren und die Verdaulichkeit und Absorption zu verbessern. Bei fettarmen Futtermitteln für übergewichtige Katzen und Hunde, die mehr Ballaststoffe enthalten, kann die Temperatur etwas höher sein, bei 115–120 °C, um sicherzustellen, dass die Ballaststoffe vollständig expandieren und das Sättigungsgefühl steigern. Für Welpen- und Kätzchennahrung muss die Temperatur streng unter 105 °C gehalten werden, und das zugesetzte Molkenprotein sollte verwendet werden, um eine Denaturierung und Gerinnung des Proteins durch hohe Temperaturen zu verhindern.
Um eine präzise Temperaturkontrolle zu gewährleisten, wird bei der Herstellung von Tiernahrung ein „Niedertemperatur-Extrusion + Nachbeschichtung“-Verfahren eingesetzt. Nachdem der Extruder die Grundextrusion bei 105–120 °C abgeschlossen hat, werden hitzeempfindliche Inhaltsstoffe (wie Probiotika und Vitamine) mit einem Nachbeschichtungsgerät auf die Futteroberfläche gesprüht, wenn das Futter auf unter 60 °C abkühlt. Dies gewährleistet sowohl die Qualität des extrudierten Futters als auch eine präzise Nährstoffretention. Gleichzeitig sind in jedem Abschnitt des Extruders hochpräzise Platin-Widerstandssensoren installiert, um die Genauigkeit der Temperaturerkennung auf ±0,5℃ zu verbessern und so eine präzise Temperaturregelung zu gewährleisten.
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